Veröffentlicht am 20.02.2026 / 12:22
1991 und 2004: Wie Ronny Hebestreit die Traumtage erlebt und weshalb nach der letzten Oberligasaison sogar eine Spielklasse mit dem FC Bayern möglich war.
2004 wächst eine Rot-Weiß-Mannschaft nach der Suspendierung des Kapitäns zusammen und legt eine Aufholjagd hin, die letztlich bis in die 2. Liga führt. Weil der ehemalige DDR-Nationaltorhüter Renè Müller als Trainer unter anderem Namensvetter und Stürmer Renè Müller vertrauen kann.
Doch wie kompliziert das Gebilde zum Saisonstart war, wie brüchig zunächst im Verlauf, das schildert die 3.Folge des Podcasts von Funke Medien Thüringen „Die Legende vom Steigerwald – 60 Jahre FC Rot-Weiß Erfurt“. In dieser kommt Eigengewächs Ronny Hebestreit ausführlich zu Wort, er berichtet, wie sich Rot-Weiß trotz riesiger Probleme letztlich in einen Rausch spielt und die 2. Bundesliga erreicht.
Das war dem Verein bereits 1991 gelungen - in der letzten DDR-Oberliga-Saison. Da qualifizierte er sich als Drittplatzierter für die zweithöchste deutsche Spielklasse. Doch, dass sogar noch mehr drin gewesen war - Duelle um Punkte mit Bayern und Dortmund - wie Dresden das verhindert hat, das wird ebenfalls in dieser Folge erzählt. Unter anderem von Vize-Weltmeister Thomas Linke, der nach seiner Zeit in Erfurt eine große Karriere in München hatte.
Am Saisonende ist der FC Rot-Weiß nach dem Spiel gegen Stahl Brandenburg trotzdem im Freudentaumel. Erfurt gewinnt 2:1, der von der Bank gekommene Zbigniew Fabinski trifft zum entscheidenden Treffer und beschert dem Verein damit zugleich die Qualifikation für den Uefa-Cup. Auch mehr als drei Jahrzehnte danach kann sich der polnische Angreifer noch an jede Minute dieser Partie erinnern. Mit dem FC Rot-Weiß jubelt am Rande ein junger Nachwuchsspieler: Ronny Hebestreit, der 13 Jahre später im Steigerwaldstadion selbst auf den Schultern der glücklichen Fans getragen wird.
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